15.02.2026, 20:38
Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn
Wieso überraschte es Fred jetzt nicht, dass Mammon davon anfing wie gelenkig Cheerleader waren und das dieser Umstand beim Sex interessant werden konnte? Solche Äußerungen hätte Fred echt kommen sehen müssen. Was sie dann aber positiv überraschte war, dass Mammon sich selbst ausbremste und gleich das in die Tat umsetzte, worum sie ihn gebeten hatte: Nicht mehr großartig davon reden mit wem er geschlafen hatte. Fred war Mammon dafür durchaus dankbar, auch wenn sie gerade trotzdem etwas gefrustet war. Sie war schon eine Weile aus der High School raus, aber dennoch gab es schon wieder einen Grund Cheerleader irgendwie zu verachten, weil sie die Messlatte so hoch legten. In der High School war es oft ums Aussehen gegangen. Jetzt ging es um die Gelenkigkeit. Hörte das denn nie auf?
„Na ja, dann wirst du den Film sicher nicht vollkommen schrecklich finden“, merkte Fred an und bemühte sich dabei den Frust möglichst aus ihrer Stimme raus zu halten. Mammon hatte ja nichts falsch gemacht. Ihre Unsicherheiten waren ihr eigenes Problem.
Zum Glück gelang es Fred diese Unsicherheiten schnell zu vergessen. Jetzt, da sie beide nackt waren und sich wieder küssten, begann Fred wieder alles um sich herum zu vergessen. Ihr Hirn schob alle Gedanken bei Seite und die aufflammende Lust rückte wieder mehr und mehr in den Mittelpunkt.
Als Mammon mit dem Klavier kollidierte und dabei Töne erzeugte, konnte Fred nicht anders als etwas in den Kuss rein zu lachen. Ja, Fred fand, dass so etwas zu guten Sex dazu gehörte, dabei auch lachen zu können, wenn es mal etwas unbeholfener zu ging.
Fred wurde jedoch wieder ernster, als Mammon sie nun zum Schlafzimmer führte. Sie konnte nicht sagen warum, aber irgendwie änderte dies ein wenig die Stimmung und irgendwie die Bedeutung von dem, was hier passierte. Zuerst hatte sich alles unbekümmert angefühlt und wie ein weiterer unbedeutender Quicky, aber jetzt? Jetzt fühlte sich alles viel intimer und bedeutungsvoller an, ganz so, als würde der Sex jetzt etwas bedeuten. Als wäre der Sex nicht nur ein Mittel um die eigene Lust zu befriedigen, sondern um wortlos den eigenen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Bei dieser Feststellung bekam Fred beinahe so etwas ähnliches wie kalte Füße, weswegen sie fast über sich selbst lachen musste. Sie hatte in den letzten Wochen unzählige Male mit Mammon geschlafen, da war es doch albern jetzt kalte Füße zu bekommen.
Als Mammon sich aufs Bett setzte, setzte Fred sich so auf Mammons Schoß, dass sie ihre Knie links und rechts neben ihm platzierte. Um in dieser knienden Position etwas mehr Halt zu haben, schlang sie ihre Arme um Mammons Hals und schmiegte sich an Mammons Oberkörper. Sie sah Mammon tief in die Augen und ließ sich dann willig in den nächsten Kuss verwickeln. Die Art, wie Fred ihn küsste, war nun nicht wild und beinahe ausgehungert, wie zuvor. Nein, dieser Kuss war erschreckend liebevoll. Dennoch drückte der Kuss auch aus, wie sehr Fred Mammon wollte. Wie sehr sie ihn wollte und wie viel Mammon ihr scheinbar bedeutete, machte Fred beinahe etwas Angst, aber dennoch versuchte sie diese Gefühle nicht zu verdrängen. Sie gab ihnen die Erlaubnis da zu sein. Daher ging Fred nun einen Schritt weiter, auch wenn es nun für die Verhältnisse der beiden ziemlich kuschelig werden würde. Fred legte eine Hand auf Mammons Brust und bedeutete ihn, dass er sich nach hinten fallen lassen sollte. Ihr Plan war, dass sie sich dann bequem auf ihn legen konnte, sodass sie es beide schön bequem haben würden, während sie sich küssten und vermutlich sogar mal so etwas wie ein Vorspiel haben würden.

