26.01.2026, 19:43
Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn
„Passiert dir so eine Spendierlaune denn häufiger?“, hakte Fred fast schon kritisch nach. Ja, Mammon hatte in seinem Club eine Runde für alle geschmissen, aber dennoch konnte Fred sich nicht vorstellen, dass Mammon außerhalb einer solchen Partyumgebung einfach so jemanden etwas spendierte ohne danach gefragt worden zu sein und ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Vielleicht sah sie aufgrund von negativen Erfahrungen immer nur das Schlechte im Menschen, aber vielleicht auch nicht. So oder so, es kam ihr irgendwie komisch vor, dass Mammon einfach so ihr Leben finanzieren wollte.
„Und vergiss es! Du besorgst mir niemanden zum Verprügeln! Ich will meinen Job so durchziehen, wie ich es gerade tue und das war's.“ Mammon sollte nicht in die ganze Nummer eingreifen. Er sollte sich auch gar nicht dafür interessieren. Sonst lief Fred nur Gefahr, dass Mammon endlich auffiel, dass sie schon sehr lange log. „Was dich und die Schmerzen angeht, das Thema können wir irgendwann nochmal aufgreifen, aber lass meine Arbeit einfach mein Ding sein.“ Das mit den süßen Schmerzen würde eine neue Erfahrung für sie sein, aber generell war Fred der Sache nicht abgeneigt. Sie probierte gerne mal Neues aus.
Natürlich gefiel es nicht, dass Mammon es mit seinen Angestellten trieb, aber wollte Fred das auch aussprechen? Eigentlich nicht. Es war doch lächerlich, dass sie sich so sehr daran störte! „Ich...finde es seltsam die Gesichter von den Leuten zu kennen, mit denen du verkehrst“, antwortete Fred ehrlich. Sie seufzte. „Ich weiß, ich bin in keiner Position es zu verurteilen, weil das zwischen uns nur Sex ist und wir nie gesagt haben, dass es keine anderen Leute geben darf, aber ich finde es dennoch seltsam. Ich will es einfach nicht wissen was du wie oft mit wem treibst“, erklärte Fred nun weiter. Es war ihr irgendwie unangenehm so offen darüber zu reden, aber es hatte auf sie gewirkt als würde Mammon sich für eine ehrliche Antwort interessieren. Warum auch immer.
„Ach, komm. Würdest du sagen, dass du mich vermisst, würdest du es doch nur auf den Sex beziehen.“ Und Fred wäre es aus irgendeinen Grund lieber, wenn Mammon sie nicht nur deswegen vermissen würde. Sie konnte sich bloß nicht erklären, warum es so war.
„Alles klar. Dann werde ich Kisai angemessen behandeln, sollte ich ihm mal über den Weg laufen“, versicherte Fred. Innerlich machte sie sich zudem noch die Notiz später ein wenig zu recherchieren. Vielleicht gab es ja irgendwelche spannenden Informationen über diesen Kisai.
„Ich hab doch halt noch nie tanzen sehen. Woher soll ich dann wissen, dass du ein guter Tänzer bist?“, erkundigte Fred sich. Dann rollte sie ein wenig mit den Augen. „Eine Gegenleistung fürs Tanzen? Da gehe ich nicht mit. Das ist etwas, was ich auch ohne Gegenleistung bekommen kann, wenn ich nur geduldig genug bin.“ Wenn sie häufig genug heimlich im Club auftauchen würde, würde sie Mammon sicher früher oder später tanzen sehen. „Und natürlich kann ich tanzen. Meine Spirit Fingers sind legendär!“ Natürlich hatte Fred keine Ahnung wie vertraut Mammon mit dem Film Girls United war, aber auf einen Versuch konnte sie es ankommen lassen.
„Warte, du wirst von mir nichts verlangen? Dann können wir vielleicht doch nochmal auf dich uns das Tanzen zurück kommen“, merkte Fred frech grinsend an.
Fred hatte rein gar nichts dagegen einzuwenden, dass Mammon dichter an sie heran trat. Sie hatte auch kein Problem mit der Tatsache, dass er sie scheinbar schon gedanklich auszog. Sein Blick ließ daran gar keine Zweifel. Seine Worte machten es dann erst recht deutlich, dass er sie nackt sehen wollte.
Doch bevor sie Mammon dazu auffordern konnte sie doch auszuziehen, wanderten seine Hände auch schon unter ihr Kleid. Oh ja, genau das brauchte sie jetzt. Sie brauchte vor allem noch viel mehr davon, denn die Lust entflammte wieder in ihr. Als Mammon sie zu küssen begann, hatte Fred das Gefühl zu Wachsen in seinen Händen zu werden. Sie schmiegte sich enger an ihn, als sie den Kuss fast schon liebevoll erwiderte. Fred grinste ein wenig in den Kuss hinein, als sie es sich herausnahm Mammon leicht in den Po zu kneifen. Er hatte ja vorhin noch von süßen Schmerzen gesprochen.
„Welcher Ort schwebt dir denn vor?“, erkundigte sich Fred.

