28.12.2025, 17:45
Ein Club, ein Lied, ein Teufelsohn
„Ich habe jetzt keine Lust darüber zu reden was da gelaufen ist oder nicht, okay? Ich war ein Teenager und wurde dauerhaft belogen und manipuliert. Glaub mir, es war beschissen!“ Und gerade weil sie diese Erfahrungen gemacht hatte, hatte sie oft Gewissensbisse. Sie belog Mammon aus einem guten Grund, aber das machte es nicht leichter, denn irgendwie war sie gerne in seiner Nähe. Fred vermutete, dass es am Sex lag. Sonst hatte sie auch keine Erklärung dafür warum sie seine Nähe genoss, obwohl er gefährlich und total von sich selbst eingenommen war.
Ha! Er hatte 'vielleicht' gesagt! Sie hatte ihn also richtig eingeschätzt. Wenn er die Sache nicht gleich ablehnte, konnte er sich also doch vorstellen wieder für sie zu singen. Vermutlich wirklich nur damit wieder Sex dabei heraus sprang, aber davon würde Fred ja auch etwas haben. Ein Lied im Tausch für etwas Spaß klang für sie nach einen guten Deal.
Oh, sie liebte es wie überrascht Mammon sie ansah! Scheinbar hatte er nicht damit gerechnet, dass sie dazu in der Lage war solche Spiele zu spielen. Wie schön es war auch mal das Gefühl haben zu können irgendeine Art von Macht zu besitzen!
Aber dann kippte die Stimmung ein wenig. Mammon wurde so ekelhaft ernst. Fred verdrehte kurz die Augen. „Ich habe nie behauptet, dass du gelogen hast. Ich verlange lediglich, dass du etwas direkt aussprichst. Mach doch kein unnötiges Drama aus der ganzen Sache.“ Männer konnten so kompliziert sein. Hätte er es einfach gesagt, hätte sie sich schön lange rittlings auf ihn gesetzt. Merkte er denn nicht, dass er sich gerade eventuell selbst im Weg stand?
Aber statt einfach das zu sagen, was sie hören wollte, fing er schon wieder mit dieser Fingernummer an. Mistkerl! Er wusste, dass es ihr gefiel seine Haut auf ihrer zu fühlen und dass es für ein angenehmes Schaudern in ihrem Körper sorgte, wenn er ihren Nacken berührte. Es wurde nicht wirklich leichter für Fred, als dann noch Mammons Lippen auf die ihren trafen. Sie schloss ihre Augen und atmete tief durch. Es war so verlockend einfach mitzuspielen und Spaß zu haben, aber irgendwie war Fred gerade zu stur um Mammon gewinnen zu lassen. Sie wollte gerade den Ton angeben und irgendwie wollte sie Mammon auch etwas zappeln lassen. Nicht, dass der Kerl sich noch einbildete, dass er immer alles sofort haben konnte.
Mit dem letzten Bisschen Willenskraft, das sie aufbringen konnte, rückte sie also von Mammon weg. Fred zwang sich aufzustehen und machte einen Schritt zurück. „Ich will weiter machen, aber ich will auch, dass mir meine Frage beantwortest“, stellte Fred klar.
Nun machte sie sich daran ihr Kleid etwas hoch zu ziehen, damit sie sich mühelos ihren Tanga ausziehen konnte. Als sie sich von diesem Stück Stoff befreit hatte, ließ sie ihr Kleid wieder nach unten gleiten. Den Tanga ließ sie einfach zu Boden fallen. „Damit irgendeiner von den Jungs da unten im Club schnelleren Zugang hat, falls du es nicht schaffst über deinen Schatten zu springen.“ Fred machte grinsend einen weiteren Schritt zurück. „Vielleicht lasse ich auch gleich meinen BH hier.“ Dann machte sie noch einen Schritt zurück. „Überleg es dir gut. Ich bin eigentlich schon verdammt scharf. Du müsstest mich nur noch gegen die Glasfront da vorne pressen und könntest mich so hart in die Mangel nehmen, wie du willst.“

