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Vorbereitungen - Medea Young - 22.01.2026 Vorbereitungen Medea & Mammon && Valen&Vice && 6. März, nachmittagsMedea war auf dem Weg in Valen, sie hatte einen Termin mit Mammon. Sie wollte nachsehen ob für die Käfigkämpfe alles vorbereitet war, schließlich hatte sie keine Lust, dass Spike ihnen am ersten Abend entkommen würde. Schon der Transport war ein gewisses Risiko, aber manche Risiken musste man eingehen. Mit Mammon hatte sie in den Letzten Tagen generell viel zutun gehabt, wobei, eher mit seiner Schwester, denn diese war in einem sehr heftig, schlechten Zustand bei W&H aufgetaucht und Medea hatte sich ziemlich reinhängen müssen um einen Engel aufzutreiben, der sie heilte. Doch am Ende war alles glatt gelaufen und Lilith ging es wieder den Umständen entsprechend gut, Medea wusste noch nicht genau was, aber irgendwas an Lilith war dennoch anders, sie spürte es. Allerdings hatte die Gorgo in letzter Zeit auch gelernt, dass sie zu wenig bisher über Engel wusste, etwas das sie nun versuchte nachzuholen. Daher hatte sie sich alles Material geholt, dass W&H hatte, jedoch war es ihr zu wenig, sie würde einiges auch Lilith und Mammon fragen müssen, wobei ihre Wahl wohl eher auf Lilith fallen würde, denn Mammon war... eben einfach Mammon und für ihre Studien nicht so hilfreich. Sie fuhr mit dem Fahrstuhl in den Club, wo noch kein wirklicher Betrieb war, es wurde nur alles vorbereitet für den Abend, wie es sich gehörte. Kisai lief durch die Gegend und sprach dabei mit verschiedenen Leuten, weswegen er Medea nur kurz grüßte und sie dann in Mammons Richtung schickte. „Hallo Mammon“ begrüßte sie ihn dann. Wie immer trug sie ihre Brille, sodass ihr Blick niemanden schaden würde, sie diese jedoch schnell abnehmen konnte um sich zu retten. Theoretisch konnte sie auch Kontaktlinsen tragen, aber dann war sie nicht so schnell, falls sie angegriffen wurde, daher trug sie Kontaktlinsen nur in wirklich, wirklich sicheren Situationen und die gab es viel zu wenig außerhalb ihrer eigenen Wohnung. „Ich wollt mir die Käfige ansehen, schließlich steht Spike bald wieder auf“ Die Aufregung hinter ihren Worten war deutlich zu spüren, Spikes Auferstehung war ein Großereignis und verdammt sie wollte ihn endlich mal ungezähmt sehen. RE: Vorbereitungen - Mammon - 22.01.2026 Achja, heute war ja dieser Termin mit der Brillenschlangenfrau gewesen. Ehrlich… Mammon verstand nicht, wieso W&H extra jemanden schicken musste, um zu kontrollieren, ob alles in Ordnung war. Traute man dem Teufelssohn etwa nicht? Ja, er war selbstverliebt und ja, er liebte es sich mit Sex sich abzulenken oder sich selbst darzustellen. Doch man musste eines zugeben. Mammon hatte noch nie gelogen und wenn er ein Versprechen abgab, dann hielt er sich auch daran. Okay, man musste wohl dazu sagen, dass es nicht immer so war, dass die richtige Wahrheit immer mit der von Mammons Wahrheit übereinstimmte, aber das war dann doch wieder eine andere Sache. Aber gut, zurück zum Termin. Mammon hatte sich in einen seiner teuren italienischen Anzüge in Schale geworfen. Schließlich machte so ein Anzug wirklich was her und erst, wie gut sich dieser auf der Haut anfühlte. Mammon würde nie verstehen, wie man sich in so billigen Klamotten nur wohlfühlen konnte. Schon allein das Tragen solch eines Kleidungsstücks ließ einen erst Recht erhaben fühlen. Während Kisai wieder Dinge tat, die eigentlich wichtig waren, aber eher nach lästiger Arbeit klang, hatte Mammon es sich mit einem Drink in der Hand im Devil’s Balcony gemütlich gemacht und von dort oben aus das Treiben unten beobachtet. Seine Tänzer*innen wärmten sich schon einmal für heute abend auf und gingen ihre Tanzbewegungen durch und in der Bar waren Barkeeper damit beschäftigt die Bar wieder mit Getränken zu füllen und den Tresen zu reinigen. Dann waren da noch die Kellner*innen und all die anderen Angestellten. Dennoch… es war leer hier drin ohne die ganzen Gäste. Aber genau das war auch der Grund, warum Mammon den Termin schon um diese Zeit haben wollte. Jetzt waren sie ungestörter. Jetzt hatten sie den Platz, damit Mammon demonstrieren konnte, wie aus der Tanzfläche eine Käfigkampfarena enstehen konnte. Zu diesem Zweck hatte er Kisai darum gebeten gehabt die besten Elektriker, ITler und was man dafür noch so alles brauchte zu überzeugen, dass diese eine Konstruktion erstellten, die es ermöglichte mit nur einem Knopfdruck das ganze umzuwandeln, wann immer man wollte. Plötzlich hörte er hinter sich Schritte. Mammon war von den Tänzer*innen etwas abgelenkt gewesen. Wie könnte man da auch nicht abgelenkt sein? Er hatte wirklich die heißesten Leute für diesen Job ausgewählt gehabt. Als Medea ihn begrüßte, drehte sich dieser nur zu ihr rum. “Oh, hallo.” Meinte Mammon und hatte sein typisches Grinsen auf den Lippen. Medea war in seinem internen Ranking im Kopf etwas aufgestiegen. Sie hatte sich um Lilith gekümmert, ihn angerufen als Lilith ihn brauchte und hatte es tatsächlich geschafft gehabt einen Engel zu organisieren, der seiner Schwester heilte. Ja, das war schon eine grandiose Leistung gewesen. Aber das so nennen? Na, na, na, er wollte doch nicht, dass Medea das gleich zu Kopf stieg. Nein, schön immer den Ball flach halten. Das war wichtig, damit sie sich weiter schön anstrengte. Anscheinend wollte Medea sofort mit dem Thema anfangen weshalb sie hier war. Na gut, kein Smalltalk. “Sie wollen also gleich zum Punkt kommen, okay.” Meinte Mammon und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. “Doch… bevor ich Ihnen es präsentiere… Wieso überhaupt diese… Kontrolle? Ich bin nicht irgendso ein unwichtiger Dämon oder gar ein Mensch. Ich bin der Sohn des Teufels und wenn ich mein Wort gebe, dann halte ich mich auch daran.” Wollte er hier nur nochmal klarstellen. “Aber gut, ich will nicht so sein. Sie haben durchaus bewiesen, dass auch Sie Ihr Wort halten.” Ja, das war schon eine Art Kompliment gewesen. “Hey, Technikmann ich will den Kampfkäfig haben.” Meinte Mammon zu einen der Mitarbeiter, die sich um die ganze Technik und den ganzen Licht im Club kümmern. Dieser nickte als Zeichen, dass er es gehört hatte und machte sich daran die entsprechenden Dinge zu tun, damit sich die Tanzfläche zurückzog und sich dort ein Käfig empor hob, wo ein gepflegter Dämonenkampf stattfinden konnte. “Wollen Sie es nur von hier oben betrachten oder machen Sie auch eine Qualitätskontrolle unten am Käfig?” Ja, man hörte heraus, dass der Teufelssohn es irgendwie albern fand. Aber gut, Medea hatte durchaus einen besseren Stand bei Mammon als Damon. RE: Vorbereitungen - Medea Young - 22.01.2026 Medea kam nicht umhin, Mammon kurz zu mustern, aber Männer in solch schicken Anzügen sahen einfach gut aus, war ja bei Damon nicht anders, allerdings wirkte der von Mammon beinahe so, als könnte man von dem Geld auch locker ein Auto kaufen. Dennoch, eins musste Medea ihm wirklich zugestehen, er sah gut aus. Nicht, dass sie ihm das sagen würde, aber sie konnte es ja denken. Mammon drehte sich erst etwas verspätet zu ihr um, was Medea nicht verwunderte, auch ihr waren die tanzenden Personen aufgefallen und ja die sahen wirklich gut aus, es war gar nicht so einfach bei dem Anblick konzentriert zu bleiben. Medea war nicht sonderlich erpicht auf Smalltalk, gerade bei solchen Terminen nicht, also wollte sie direkt zum Punkt kommen und war froh, dass Mammon sich daran nicht störte. Er störte sich viel mehr an dieser Kontrolle und Medea lächelte knapp. „Ich traue ihrem Wort, aber mein Boss wünscht sich, dass nichts dem Zufall überlassen wird. Vertrauen Sie allen Geschäftspartnern beim ersten Deal?“ fragte sie dann nach und hoffte, dass er verstand was sie meinte, denn wirklich lang und breit erklären, wollte sie es nicht, dafür war sie nicht hier. Mammon machte ihr im nächsten Moment ein verstecktes Kompliment und Medea war überrascht, mit so etwas hatte sie nicht gerechnet, umso schöner war es dadurch. „ich verspreche nie etwas, das ich nicht halten kann, Aber Sie sind da ja nicht anders“ Auch Medea war überzeugt davon, dass er zu seinem Wort stand und es nur gab, wenn er die Macht dazu hatte, wobei sie sich sicher war, dass er quasi zu allem die Macht hatte. „Ich würds gern auch von Innen sehen, aber mehr aus Interesse statt als Kontrolle. Ich gehe davon aus, sie haben die fähigsten Personen beauftragt“ meinte sie dann. „Haben sie irgendwo eine Wetttafel?“ fragte sie dann neugierig, dass gewettet wurde, war beinahe schon Standard und bei solchen Kämpfen musste es doch so etwas geben, die Frage war nur, ob Mammon sich damit beschäftigt hatte. RE: Vorbereitungen - Mammon - 22.01.2026 Natürlich war der Anzug verdammt teuer und natürlich sah er sowohl mit als auch ohne Anzug gut aus. Wer weiß, wenn Medea bitte bitte sagte und er dafür etwas gut bei ihr hatte, könnte er der Dämonin durchaus zeigen, was sich so unter seinem Anzug befand. Mammon war sich dafür nicht zu fein. Nacktheit war durchaus etwas Normales bei ihm gewesen. Auch seine Schwester war darin nicht verklemmt. Es waren schließlich nur nackte Körper. Nicht mehr und nicht weniger. Nur, wenn sie um Sex bitten würde, würde er womöglich ablehnen. Nicht, weil sie hässlich war, sondern weil er irgendwie nicht in Stimmung war, seit Fred hier aufgetaucht war. Aber das sollte jetzt hier wirklich nicht im Mittelpunkt stehen. Natürlich störte es ihm, dass man ihm anscheinend nicht traute. Dabei hatte der Teufelssohn nie sein Wort gebrochen. Ob er seinen Geschäftspartnern beim ersten Deal vertraute? Uh, das war wohl etwas Anderes, als das hier. Mammon jedenfalls grinste und trank nun einen Schluck aus seinem Glas, ehe er der Brillenschlangenfrau darauf antwortete. “Sagen wir es so….” Fing er an zu sprechen. “Wer seinen Deal bricht, der wird sich wünschen, dass er diesen nie gebrochen hätte.” War das Antwort genug für die Gorgo? “Wohl war.” Meinte er nur und nickte. Es stimmte schon, Mammon versprach nichts, was er nicht halten konnte. Naja, aber im Grunde konnte er so gut, wie alles erfüllen. Ja, es gab Ausnahmen, aber bisher hatte nie jemand so etwas gefordert gehabt. So, so aus Interesse… Mammon sah sie mit hochgezogener Augenbraue und einem gewissen Grinsen an. Nur auf ihre nächsten Worte konnte er nicht anders als nun eine Augenbraue hochzuziehen und sie mit einem gewissen Blick anzuschauen, ob das wirklich eine ernst gemeinte Frage war. “Wirklich? Ich bin kein Anfänger! Natürlich hat Kisai die besten Leute für den Job geholt und natürlich haben wir eine Wetttafel!” Also wirklich! Sie wusste doch, wen sie vor sich hatte und Mammon wusste, dass er sich auf Kisai verlassen konnte, der unten noch immer unentwegt durch den Club lief. Während Medea und Mammon oben miteinander gesprochen hatte, war aus der Tanzfläche eine Kampffläche in einem geschlossenen Käfig geworden. Mammon deutete auf diese. “Und? Zufrieden, dass wir nach unten können, damit Sie sich auch von Nahem davon überzeugen können, dass das nur die Besten, der Besten gemacht haben?” Fragte er sie. Nachdem Medea das entsprechende ok gegeben hatten, machten sich beide nach unten auf. “Also… wissen Sie schon, wer die beiden sein werden, die den ersten Kampf austragen werden?” Mammon musste das wissen, schließlich würde er die Eröffnungsrede halten, vielleicht mit ein bisschen Show. Aber das musste einfach sein. Das liebsten die Leute einfach und Mammon liebte es ebenso. RE: Vorbereitungen - Medea Young - 11.02.2026 Medea wusste, dass sie dem Teufelssohn vertrauen konnte, wenn es um Deals ging, allerdings verstand sie auch, dass es wichtig war zu prüfen ob alles so lief, wie es sollte. Okay, vielleicht war das ganze hier auch ein bisschen dazu da um zu sehen, wie der Teufelssohn arbeitete, allerdings wollte Medea das für sich selbst wissen und nicht für Damon, wobei sie diesen instruieren würde, sobald es von Belang werden würde. Schließlich hatte Damon viel um die Ohren und da wollte sie ihn nicht noch mit Informationen bombardieren, die in dem Moment nicht mal wichtig waren. Natürlich würde er es erfahren, sobald es auch nur im Ansatz wichtig werden würde, doch bis dahin konnte sie das auch als Information für sich abtun. Sie fragte nach einer Wetttafel und bekam sofort zu spüren, was man heraufbeschwor, wenn man nach offensichtlichen Dingen fragte. Jedenfalls offensichtlich für Leute, die nicht nur den Kampf sahen, sondern auch das Geschäft drum herum. Hier hatte sie auf jeden Fall einen Geschäftsmann vor sich, denn er fühlte sich ja durch ihre Frage schon beleidigt, also war es für ihn ebenso offensichtlich wie für sie. Medea beobachtete kurz, wie Kisai durch den Club lief und dann auch schon die Arena auf der Tanzfläche stand. „Beeindruckend“ erklärte sie dann. Neugierig ging sie mit Mammon nach unten, während sie nicht umher kam ihn wieder mal zu mustern.. Die Kinder des Teufels hatten schon ein besonderes Auftreten und eine ganz eigene Art von Ausstrahlung. Denn Medea hatte solche Dinge ja auch schon gespürt als sie so viel mit Lilith zutun gehabt hatte. Mammon fragte nach den ersten Kämpfern, als sie im Käfig waren und Medea nicht umher konnte selbst die Absperrung anzufassen und sich alles aus unterschiedlichen Winkeln anzusehen. „William the Bloody“ erklärte sie dann. „Der Gegner wird ein erfahrener Kämpfer, aber wir schwanken gerade noch zwischen zwei Optionen“ Medea besah sich weiterhin das Innenleben des Käfigs während sie sogar das Material berührte. „Wie geht es Lilith?“ fragte sie dann neugierig, schließlich war die Heilung nun auch schon ein bisschen her. RE: Vorbereitungen - Mammon - 12.02.2026 Es war eben nicht so, wie in der Menschenwelt, dass man immer alles schriftlich festhalten musste. Nun, WENN man etwas schriftlich festhalten musste, dann doch bitte mit dem eigenen Blut. Doch wenn der Teufelssohn etwas versprach oder sein Wort gab, dann reichte sein Wort aus. Er würde ganz sicher nichts mit seinem eigenen Blut unterschreiben. Hallo? Wer war er denn, dass er sein kostbares Blut auf einem Blatt Papier hinterließ? Oh nein, das war definitiv nichts, was ein Prinz der Hölle machen würde. Entweder man verließ sich auf sein Wort oder ließ es. Aber gut, hier ging es nicht um irgendetwas Schriftliches. Nein, hier wollte man anscheinend nur sicher gehen, dass der Teufelssohn es drauf hatte, solch ein Ereignis zu organisieren bzw. alles dafür vorzubereiten. Nun, man musste wohl dazu sagen, dass Mammon nicht allein war. Oh nein, er hatte Kisai, der unersetzbar war. Vielleicht würde Mammon sogar so weit gehen, dass er Kisai sogar sein Leben anvertrauen würde. Kisai wusste das, oder? Zumindest war Mammon der Meinung, dass er so etwas nicht aussprechen musste. Kisai wusste so viel von ihm, kannte seine Stärken, aber vor allem auch seine Schwächen. Tja und er war Mammons Ass im Ärmel, denn den Großteil der Arbeit hatte Kisai gemacht. Auch jetzt wuselte der Ifrit hier durch den Club. Es war ein wenig so, wie bei einem Buch, wo der Autor eigentlich ein ganz anderer war als die Person, die man auf dem Cover sah. “Haben Sie etwa etwas Anderes erwartet als beeindruckend?” Klang ein wenig so in seinen Ohren. Natürlich war diese ganze Konstruktion beeindruckend. “Aber wenn Sie das schon beeindruckend finden, dann sind Sie ja schnell zu beeindrucken.” Stellte er dann fest. Wie würde sie dann erst ausflippen, wenn sie unten die Folterräume sah oder gar die Hölle? Naja, aber was hatte Mammon auch schon erwartet? Sie lebte eben nur auf der Erde. Da war vermutlich generell alle schnell beeindruckt. Aber gut. Sie wollte den Käfig näher betrachten? Das konnte sie von ihm aus tun. So gingen die Beiden nach unten und natürlich fragte der Teufelssohn, ob die Kämpfer für den ersten Kampf schon feststanden. Als er dann jedoch den ersten Namen hörte, musste Mammon sofort anfangen zu lachen. “William the Bloody?” Wiederholte er lachend den Namen. “Das klingt ja eher nach einem miserablen Butler, der nicht mit scharfen Gegenständen umgehen kann.” Nein, der Name sagte ihm absolut gar nichts. Selbst wenn sie noch den anderen Namen nennen würde, würde Mammon damit nichts anfangen können. Es hatte ihn noch nie so wirklich interessiert, welche Personen es so auf der Erde gab, die man vielleicht kennen sollte. Naja, da war schon eine Person, aber zur Zeit hatte er seinen Fokus einfach auf etwas Anderes als diese Hexe zu finden. “Sicher, dass so einer für einen Eröffnungskampf geeignet ist oder soll der einfach nur Kanonenfutter sein um den anderen Gegner als Sieger dastehen zu lassen?” Und dann musste sich tatsächlich noch seine Schwester in dieses Gespräch schmuggeln, obwohl sie noch nicht einmal anwesend war. Ja, Mammon gefiel es insgeheim, dass Lilith hier war. Aber hier ging es doch um die Kontrolle des Käfigs und nicht um seine Schwester. “Tja, da sie nicht hier ist, vermute ich, dass sie irgendwo unterwegs ist.” Vermutete der Teufelssohn. “Also ja, ich denke, dass es ihr gut geht.” Was sollte er da schon groß zu sagen? Es war Lilith, die Tochter des Teufels und sie war ein gefallener Engel ohne Gnade, die wieder geheilt wurde. Wie sollte er ihr also schon gehen? RE: Vorbereitungen - Medea Young - 05.03.2026 Ja in der Menschenwelt liefen die Sachen nicht mit Handschlag ab und damit musste Mammon sich nun mal arrangieren, ebenso wie es seine rechte Hand ja auch tat, mit dem Medea ja sonst viel mehr zu tun hatte, aber hier war es wichtig gewesen, den Eindruck hatte Damon ihr auch vermittelt, weswegen sie dieses Mal den Teufelssohn persönlich als Gesprächspartner hatte. Mammon machte sich darüber lustig, dass sie nun schon beeindruckt war und Medea sah ihn an. „Finden Sie? Nun ich bin halt nicht jeden Tag von guten Leuten umgeben, wie Sie. Da ist das nur allzu natürlich“ erwiderte sie dann wahrheitsgemäß, denn sie arbeitete zeitweise wirklich mit Amateuren, weswegen ihre Anweisungen immer sehr einfach und schlicht gehalten waren. Theoretisch konnte man sie nicht falsch befolgen: theoretisch. Der Name brachte Mammon zum Lachen und Medea zog sie Augenbraue nach oben. „Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig Allgemeinbildung sie haben. William, the bloody auch Spike genannt. Der Vampir, der zwei Jägerinnen getötet hat, sich seine Seele zurückgekämpft hat, sich für Sunnydale geopfert hat, da klingelt wirklich gar nichts?“ fragte sie ihn dann entgeistert, so wie Mammon ihr gerade unterstellt hatte leicht zu beeindrucken zu sein, so unterstellte sie ihm jetzt einfach ungebildet zu sein und mindestens in dieser Hinsicht war er es auch. Sie war sich sicher, dass Kisai wenigstens mit dem Namen etwas anfangen konnte. Mammon zweifelte die Kampfstärke von Spike an und Medea musterte den Prinzen der Hölle einen Moment lang abschätzend. „Das wäre ein ziemlich langweiliger Kampf, meinen Sie nicht? Schließlich wollen sie damit ja nicht am ersten Abend aufhören“ erklärte sie dann. „Daher suchen wir ja auch noch einen guten Gegner und keinen langweiligen Niemand“ Medea wechselte das Thema indem sie nach Lilith fragte, doch Mammon war ihr dabei keine sonderlich große Hilfe. „Dann ist ja gut“ erwiderte sie dann darauf nur und fragte nicht weiter, vielleicht sollte sie Lilith selbst kontaktieren. RE: Vorbereitungen - Mammon - 06.03.2026 Moment… Mammon hatte hier nicht von einem Handschlag gesprochen, sondern davon, dass sein Wort eigentlich ausreichte. Handschlag… pf… das würde ja bedeuten, dass der Gegenüber in den Genuss kam den Teufelssohn anzufassen. Nein, eigentlich reichte sein Wort, zumindest war es in der Hölle so, aber hier in der Menschenwelt reichte dies nicht aus. Tse, daran würde sich Mammon wohl nicht so schnell gewöhnen. Aber gut, dann sollte sie eben kontrollieren, ob alles so richtig war. Sollte sie doch sehen, dass er alles so vorbereitet hatte, wie abgesprochen und auch selbst dran gedacht hatte, dass man wunderbar auch Wetten abschließen konnte. Okay, er allein war es natürlich nicht gewesen. Kisai hatte dabei eine große Rolle gespielt. Mammon konnte sich eben auf seine rechte Hand verlassen. Sie war nicht jeden Tag von guten Leuten umgeben, wie er? Mammon hob kurz seine Augenbrauen, ehe sich diese wieder senkten und er eine Handbewegung machte, als würde er etwas wegwischen. “Dann entsorgen Sie eben die Nichtsnutze. In der Hölle hat man solche Leute entweder gefoltert oder sie getötet und gegebenenfalls die Köpfe aufgespießt, damit alle sahen, was passieren könnte, wenn sie nicht das machten, was man von ihnen will.” Ja, bei Mammon klang das nach einer normalen Sache. Das war es für ihn durchaus. Hier in der Menschenwelt ging das leider nicht immer unbedingt so, das hatte der Teufelssohn schon kapiert gehabt. Schließlich ging es dann um diesen bestimmten Kämpfer. Mammon hatte ja jetzt schon gefühlt wieder dessen Namen vergessen. Es war irgendetwas mit Bloody. An eine Bloody Mary konnte er sich gut erinnern, weil das ja auch was zu trinken war, aber der Rest? Als er den Ausdruck von der Sekretärin sah, schien es fast so als müsse man diesen Kerl kennen. Moment… hatte sie es tatsächlich gewagt IHN zu beleidigen und ihn als dumm zu betiteln? Für einen Moment sah man, wie sich sein Körper anspannte und sein Gesichtsausdruck finsterer wurde. Seine Hände ballten sich zu Fäusten. Oh, er war alles andere als begeistert, wie sie gerade mit ihm sprach. Sollte er sie vielleicht… Nein, das wäre nicht von Vorteil ihr hier nochmal klar zu machen, wen sie da vor sich hatte und das es mehr als unklug war, so mit ihm zu sprechen. So würde ein vernünftiger Teufelssohn vielleicht denken, aber Mammon war niemand, der als vernünftig galt und eine kleine Strafe musste durchaus sein. So konnte er nicht anders als seine Hand auf ihren Handrücken zu legen. Sofort würde sie ein unangenehmes Gefühl verspüren. Jedoch war es nur so stark, dass man ihr von außen nicht unbedingt etwas anmerken würde. Die Anderen brauchten das auch nicht erfahren. Das hier sollte gerade nur etwas für sie allein sein. Auch sein Gesicht kam näher zu ihrem und sein Tonfall war teuflisch düster. “Sie haben Glück, dass Sie etwas gut bei mir haben, ansonsten würde ich Ihnen wirklich wehtun. Reden Sie nie wieder so mit mir.” Das war keine Bitte, sondern eine Forderung. So schnell, wie seine Hand auf ihrem Handrücken lag, so schnell war diese auch schon wieder verschwunden und auch sein Gesichtsausdruck hatte sich wieder normalisiert und erneut winkte er ab. “Nein, da klingelt überhaupt nichts bei mir. Das war sicher bevor ich hier auf der Erde gelandet bin. Was interessiert mich auch schon so ein niederes untotes Wesen.” Gab er ehrlich zu. Was jedoch Jägerinnen waren, das wusste er. Damals hatte ihn seine Schwester aufgeklärt gehabt und diese dunkle Jägerin… wie war nochmal ihr Name? … hatte ja für eine kurze Zeit für ihn gearbeitet, ehe vermutlich sie es so mit der Angst bekommen hatte, dass sie das Weite gesucht hatte. Naja, Schwamm drüber. So toll war diese Jägerin auch wieder nicht gewesen. Tja und wie es schien, sollte dann auch noch dieser Bloody bei den Kämpfen gewinnen. Eine Augenbraue ging kurz nach oben. “Wieso soll gerade dieser Vampir gewinnen? Was hat Wolfram & Hart davon?” Nein, das verstand er absolut nicht. War dieser Vampir wirklich etwas so besonderes? Zumindest hatte dessen Name es nie bis zu ihm geschafft und wenn doch, dann war er für ihn bisher einfach nicht interessant genug gewesen. Dass seine Schwester diesen Vampir kannte, davon ahnte Mammon nichts. Was interessierte ihn das auch? Genauso wenig hatte er eine Ahnung, wo sich Lilith befand. Ihr schien es gut zu gehen und das reichte doch wohl als Aussage aus, oder? “Wollen Sie noch irgendetwas sehen?” Fragte Mammon dann schließlich nach. Es gab durchaus Wichtigeres zu tun, wie… naja nen Drink nehmen, an seinem Piano spielen oder seinen heißen Tänzerinnen beim Aufwärmen zuzusehen. |