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Excuse me, who were you again? - Druckversion

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Excuse me, who were you again? - Luana Bianchi - 22.01.2026

Excuse me, who were you again?
Mammon & Luana && Mammons Club && 06.03, abends
Luana betritt in Begleitung das erste Mal einen ihr bisher unbekannten Club. Sie ahnt nicht, dass sie bald auf einen echten...Dämon oder was auch immer treffen wird.

Das Leben eines Vampires konnte so einfach sein. In ihrer Gefangenschaft hatte sie schon Bedenken gehabt, dass ihre manipulative Fähigkeiten verschwunden waren. Aber gerade der heutige Abend zeigte ihr, dass es nicht so war.  Sie war in Begleitung eines recht wohl situierten Mannes. Er gehörte einem Stahlkonzern in Los Angeles an und sie traf ihn auf einem Event vor ein paar Tagen, in dem sie sich hinein geschlichen und auch hinein manipuliert hatte. Er war älter, um die 50 55 vielleicht und ein angenehmer Gentlemen. Leider auch sehr leicht zu durchschauen, denn seine Avancen drifteten in eine bestimmte Richtung, die Luana noch nicht bereit war mit zu gehen. Also hielt sie ihn an der langen Leine und er nahm sie mit in diesen ...ultra fancy club. Schon beim betreten des Ladens wurde ihr ganz anders.  Fakt war, hier tummelte sich alles, was gesehen und gehört werden wollte.  Sie blieb an seiner Seite, unter gehakt als er mit ihr den  VIP Bereich betrat.  In Luanas Gesicht stahl sich ein Lächeln. Das hier war genau nach ihrem Geschmack. Spike würde hier sicherlich irgendwas zu bemängeln wissen, aber sie badete sich in den Blicken und dem Ambiente des Clubs.

Einen Augenaufschlag später, hielt sie ein Glas Champagner in der Hand und  schmunzelte ihre Begleitung verschmitzt an. Er machte kein Geheimnis darum, was er genau von ihr wollte. Selbst in diesem Club nicht.  Aber sie konnte es geschickt und charmant abwehren und ihm dennoch erlauben ihr einen zarten Kuss auf die Wange zu geben. Sie konnte seinen Herzschlag hören. Schnell, aufgeregt. Männer. Emotional würde sie sich auf dieses Spiel was er spielen wollte nicht einlassen. Und auch wenn er nett und zuvorkommen war, so war sie niemand der dich öffnete oder gar dazu bereit war, mehr als nur das was er hier bekam anzubieten.

"Darling,ich bin gleich wieder bei dir", hauchte er ihr ins Ohr. Einer seiner Anwälte schien auf der VIP Empore zu sein und er musste mit ihm reden. Luana nickte nur und warf einen Blick auf den appetitlich aussehenden Anwalt, der im Hintergrund stand. Ohne sich zu verstecken, ließ sie ihren Blick auf und ab wandern ehe sie an ihrem Drink nippte. Dieser Ort war wundervoll.  Mit einem Lächeln wandte sie sich ab und schritt in ihrem schicken Outfit (welches ihr Gönner ihr gekauft hatte) auf Absätzen die langen, schmalen Nägeln glichen die VIP Empore entlang. Wie lange war es her, dass sie sich so frei gefühlt hatte? So gewollt, so echt? Eine gefühlte Ewigkeit, mehrere Dekaden. Ihre Zeit in der Gefangenschaft war geprägt von Folter, Schmerz, Hohn und Spott. Ihr Körper benutzt für wissenschaftliche Zwecke, ihr Geist geschunden und halb gebrochen. Es hatte Monate, fast Jahre gedauert bis sie wieder zu alter Stärke gefunden hatte und heute in der Stadt der Engel ging es ihr besser als je zuvor. Wäre da nicht diese Leere, dieses Stück was fehlte. Eine Lücke so groß wie Europa. Ihr Blick glitt durch die Menge und wieder einmal fiel ihr auf, wie sehr sie auf blonde Köpfe reagierte.  Sie sah ihn, überall, immer noch auch wenn er sie bereits vergessen hatte, dieser elendige Bastard. Er hatte sie zurück gelassen, ihrem Schicksal überlassen und dennoch....sie vermisste ihn, sie liebte ihn...sie wollte ihn zurück.


RE: Excuse me, who were you again? - Mammon - 22.01.2026

Heute war so einiges los. Nachmittags war die Brillenschlangenfrau gekommen um zu schauen, ob für den ersten Käfigkampf alles vorbereitet war. Naja, es hatte sich eher so angefühlt, als hätten sie kein Vertrauen in Mammon gehabt, dass er sich an die Abmachung hält. Dabei musste man eines zugeben. Egal, wie selbstverliebt er auch war, er log nie und hielt sich an seine Deals. Naja, wie dem auch sei. Er wollte jetzt nun nicht ins Detail gehen. Jetzt war es abends gewesen und der Club hatte sich in kürzester Zeit gut gefüllt und das nicht nur auf der Tanzfläche, sondern auch im VIP-Bereich. Es war schon erstaunlich, wie schnell sich so ein Raum füllen konnte. Mammon hatte natürlich schon mit seiner Anwesenheit geglänzt und selbstverständlich mit seinem Talent fürs Klavierspielen und Singen zur Show gestellt. Er eröffnete gern seinen Club mit einem kleinen Live-Auftritt. Tja und danach zog er sich gern an die Bar zurück, holte sich ein Glas mit teuren Alkohol darin, heute im übrigen war es Whiskey, und danach konnte es vorkommen, dass er sich auch mal im VIP-Bereich blicken ließ oder sich auf seinem sogenannten Devil’s Balcony zurückzog und von dort das Treiben beobachtete. Aber im Grunde konnte man den Teufelssohn überall mal im Club antreffen. Er wollte schließlich gesehen werden und auch auf der Tanzfläche konnten sich Leute finden mit denen man mal Spaß haben konnte. Tja, eigentlich, denn seit Fred wieder da war… war ihm irgendwie nicht mehr danach wieder mit anderen zu schlafen. Schon merkwürdig. Noch immer hatte der Teufelssohn nicht herausgefunden, was dies genau zu bedeuten hatte.

Aber gut, zurück zum Hier und Jetzt, denn er hatte schon von der Bar aus dort ein sehr ungleiches Paar im VIP-Bereich entdeckt. Eine wirklich hübsch anzusehende junge Frau und ein eher… naja nicht gerade attraktiver Kerl. Bevor er mit so einem Typen ins Bett gegangen wäre, hätte dieser dies in einem Gefallen bitten müssen. Aber gut, Mammon kannte diesen sogar flüchtig. War das nicht dieser Stahl-Mensch. Ja, verdiente der nicht sein Geld mit Stahl? Tse… wie konnte man nur mit sowas sein Geld verdienen? Naja, wenigstens schien er ja einigermaßen bekannt zu sein oder das nötige Geld zu haben, sonst wäre er erst gar nicht dort im VIP-Bereich hineingelassen worden. Mammon musste zugeben, dass er nun schon ein wenig neugierig darauf war, warum gerade solch eine Schönheit mit so einem…hässlichen Kerl zusammen hier war. Mammon tippe auf das Geld, denn er konnte sich nicht vorstellen, dass der Sex besonders gut mit diesem war. Aber gut, er würde es gleich herausfinden. So betrat Mammon nun den VIP-Bereich und nickte einigen Gästen zu oder prostete aus der Ferne zu. Doch sein Blick suchte das ungleiche Paar auf. Doch er sah nur, wie der Mann zur VIP-Empore ging. Wo war sie gewesen? So ging Mammon in die Richtung aus der, der Mann gekommen war und es dauerte auch schon gar nicht lang, da sah der Teufelssohn sie auch schon. Hübsch und mit dem Blick in die Menschenmenge gerichtet.

Mammon ging näher auf sie zu. Es war ihm im Übrigen egal, ob sie ihn bemerkte oder nicht. Mammon musste sich nicht verstecken. Er war der Clubbesitzer und der Prinz der Hölle, eben der Sohn des Teufels. Er stand über all diesen Wesen hier. Nur Lilith und Kisai waren ihm vielleicht ebenbürtig. Tja und die junge Frau? Mammon konnte ihre Aura sehen, uh, wenn das natürlich so war. Vielleicht war sie nicht unbedingt nur wegen des Geldes mit ihm zusammen, sondern auch wegen des Blutes. Mammon hatte sehen können, dass der Kerl nur ein einfacherer Mensch gewesen war.
Mammon blieb nun neben der Brünetten stehen und schenkte ihr ein Lächeln, welches ihr deutlich zeigte, dass es besser war, wenn man sich nicht mit ihm anlegte. “Falls du vorhast, nachher diesen Kerl auszusaugen, dann wäre es schön, wenn du dabei nicht kleckern würdest. Der Stoff ist exklusiv und du könntest es dir auf gar keinen Fall leisten, die Reinigung zu bezahlen.” Fing er an zu reden. “Also… lass mich raten, du bist wegen des Geldes mit diesem… einfachen Mensch zusammen, denn ich kann mir kaum vorstellen, dass der Sex gut mit ihm ist. Sobald du ihn ausgenommen hast, wie eine Weihnachtsgans wirst du ihn aussagen und töten.” Ja, vielleicht kein normaler Einstieg in ein Gespräch, aber Mammon war auch nicht normal. “Hab ich Recht?” Im Übrigen brauchte sich die Frau keine Gedanken darüber machen, dass man sie hörte. Es war relativ laut hier und man wusste einfach, dass es besser war den Teufelssohn nicht zu belauschen und wenn doch… uh, da war schnell ein Platz im Keller frei für eine kleine Lektion.


RE: Excuse me, who were you again? - Luana Bianchi - 02.02.2026

Als Mammon neben ihr stehen blieb, nahm sie ihn natürlich wahr, sie war nicht blind und auch nicht naiv, aber sie reagierte nicht sofort, sondern hörte sich erst an, was er zu sagen hatte, und ehrlich gesagt war sie nicht einmal überrascht über den Tonfall oder den Inhalt. Ihr Blick wanderte an ihm hinauf und hinab mit einem Ausdruck im Gesicht der eher gelangweilt wirkte als wirklich interessiert. Irgendwas an ihm war allerdings anders, fast schon unheimlich. Sie konnte nur nicht mit dem Finger drauf zeigen, aber vielleicht würde sie das noch heraus finden. Ihr Blick wanderte an ihm vorbei zu ihrer Begleitgung, die immer noch mit anderen Leuten beschäftigt zu sein schien. Als Mammon geendet hatte, drehte sie den Kopf ein Stück zu ihm und musterte ihn ruhig. „Du hast eine ziemlich lebhafte Fantasie“, meinte sie schließlich und ihre Stimme blieb locker, fast beiläufig, „aber nein, ich bin weder wegen seines Geldes hier noch hab ich vor, ihn auszunehmen oder umzubringen, auch wenn das anscheinend dein Lieblingsszenario ist.“

Sie lehnte sich zurück an das Geländer, verschränkte die Arme locker vor der Brust und ließ den Blick kurz durch den Raum wandern, bevor sie wieder zu Mammon sah, Sie wollte sich nicht rechtfertigen, aber schweigen wollte sie auch nicht.. „Manchmal sitzt man halt mit Menschen zusammen, weil man gerade Gesellschaft will und nicht, weil man irgendwen fressen oder ausnehmen muss“, fügte sie hinzu und zuckte leicht mit den Schultern, „und keine Sorge wegen deinem Stoff, ich kann mich benehmen, wenn ich will.“ Zugegeben, wenn sie wollte und meistens wollte sie nicht, aber das würde sie ihm nicht auf die Nase binden. In ihrem Kopf lief dabei der übliche Gedanke mit, dass Typen wie er immer glaubten, alles einordnen zu können, weil ihnen das ein Gefühl von Kontrolle gab, und sie kannte dieses Spiel zu gut, um sich davon beeindrucken zu lassen.

Nach einem kurzen Moment hob sie leicht eine Braue und sah ihn direkt an. Sie lehnte soch sogar etwas vor „Aber wenn wir schon dabei sind“, sagte sie weiter, „du bist doch nicht hergekommen, um mir Benimmregeln zu erklären, also was ist es wirklich?“ Sie wusste selbst nicht genau, warum sie das Gespräch nicht einfach beendete, vielleicht weil sie gelernt hatte, dass Weggehen nicht immer die beste Option war. Vielleicht auch, weil sie sich nicht gern in Schubladen stecken ließ, schon gar nicht von jemandem, der glaubte, alles zu besitzen, nur weil ihm ein Club gehörte. Aber am Ende gehörte ihm der Club und er könnte sie raus befördern. "Spendierst du mir einen Drink und wir sind Freunde?" endete sie dann den Satz mit einem charmanten Lächeln und einem süßen Augenaufschlag.


RE: Excuse me, who were you again? - Mammon - 04.02.2026

Es war eher ungewöhnlich… nein, ehrlicherweise das erste Mal, dass ein Vampir so ruhig, wohl eher gelangweilt ihn ansah. Hallo? Ein Umstand, der ihm nicht gefiel. Er und langweilig? Oh nein! Mammon war alles, aber sicher nicht langweilig! Doch Mammon blieb ruhig, auch zu seinem Erstaunen. Als seine Worte geendet hatten, war das Erste, was die Vampirin nur von sich gegeben hatte, dass er eine ziemlich lebhafte Fantasie hatte. Ha! Wenn er langweilig gewesen wäre, dann hätte er doch keine lebhafte Fantasie, oder? Mammon lächelte sie weiter an und wollte gerade Luft holen um seinen Kommentar zur Fantasie abzugeben, aber da hatte die Brünette auch schon weiter geredet. Moment… was? Erstaunt hob der Teufelssohn seine beiden Augenbrauen. Mit dieser Antwort hatte er nicht gerechnet. “Erstaunlich.” Meinte Mammon mit einem Hauch von Beeindruckung. Jedoch nicht zu sehr, nicht, dass diese Blutsaugerin noch dachte, dass er generell von ihr beeindruckt war. “Aber ich muss dich enttäuschen." Das ist nicht mein Lieblingsszenario.” Nun war er es, der ihre Annahme verneinte. “Töten ist zwar ganz nett, aber ich stehe lieber auf Folter oder Sex.” Ja, eine vielleicht komische Mischung an Vorlieben, aber wie gesagt, er war niemand Normales.

Tja und bei ihren nächsten Worten musste Mammon feststellen, dass sie wirklich irgendwie anders war. Zumindest hatte er noch nie zuvor einen Vampir erlebt, der einfach so ohne Grund sich die Gesellschaft von Menschen aussuchte und dann kam auch noch, dass er sich keine Sorgen um seinen Stoff machen brauchte, weil sie sich beherrschen konnte? Noch so ein Aspekt, den er so von den Geschöpfen der Nacht nicht kannte. Sein Blick ruhte weiter auf ihr. Sie war eindeutig ein Vampir, das konnte er an ihrer Aura erkennen, aber wieso in Dads Namen verhielt sie sich nicht wie einer? “Warum sollte man sich mit so schwachen Wesen, wie Menschen, einfach so abgeben, wenn man nichts von ihnen will?” Nein, das konnte er wirklich nicht verstehen. Auch wenn er schon eine Weile hier auf der Erde nun lebte, es gab immer noch Dinge, die für ihn nicht verständlich waren, so wie jetzt. Was ihre Aussage mit dem Benehmen anging, nun auch dazu wollte Mammon etwas sagen. “Das solltest du auch.” Meinte er nur knapp, ehe Mammon dann einen seiner Zeigefinger hob. “Solltest du aber doch das Gefühl haben, dich nicht beherrschen zu können, dann nimm dir wenigstens einen der Räume unten im Keller.” Was im Keller war? Folterräume und diese waren sehr leicht zu reinigen, auch wenn es nicht er war, der sie reinigte.


Und dann wurde sie neugierig. Ihre Frage war berechtigt und Mammon hielt ihrem Blick locker stand. Ein leichtes Schmunzeln war zu sehen. “Ich war einfach neugierig.” Gestand er und hob sein Glas um dann einen Schluck daraus zu trinken. Doch das hätte er lieber lassen sollen, denn ihre nächsten Worte führten dazu, dass Mammon sich fast schon verschluckte. “Wir und Freunde?” Wiederholte er lachend. “Ich stehe weit über dir, Blutsaugerin. Du bist nur ein Dämon in einer toten, schwachen Hülle.” Sie hatte es doch sicher schon gespürt, dass er weitaus mächtiger war als sie. “Aber einen Drink gebe ich dir dennoch aus, weil ich so großzügig bin.” Als ein Kellner an sie vorbeikam, hielt Mammon diesen auf und sie konnte diesem sagen, was sie zu trinken haben wollte. Mammon sagte dem Keller noch, dass es aufs Haus ginge und dann verschwand der Kellner auch schon wieder. “Also sag schon, was ist dein Geheimnis, dass du dich nicht gerade wie ein normaler Untoter benimmst?” Ob es ein Zauber war oder sie einfach nur nicht wusste, wie sich einer benahm?


RE: Excuse me, who were you again? - Luana Bianchi - 05.02.2026

Luana ließ sich von seinem Gerede über Macht und Dämonen ehrlich gesagt kaum beeindrucken. Nicht weil sie es nicht schon hundertmal gehört hatte, sondern weil es sie einfach nicht mehr traf. Es war klar,  dass Typen wie er immer reden mussten, um sich selbst zu bestätigen. Aber sie ließ ihn. Sie hörte ihm zu, nahm das Angebot mit dem Drink einfach kommentarlos hin, weil sie keinen Grund sah, daraus ein Ding zu machen. Und als der Kellner weg war, richtete sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf Mammon. „Weißt du“, sagte sie ruhig. „Menschen sind schwach, klar...aber sie sind ehrlich gesagt oft weniger anstrengend als Wesen, die ständig beweisen müssen, wie überlegen sie sind und manchmal reicht mir das halt schon.“ Sie spürte dabei diese alte, vertraute Distanz in sich, dieses nüchterne Abwägen, das sie sich über Jahrzehnte antrainiert hatte, weil Gefühl immer ein Risiko war. Sie war in Gefangenschaft gewesen, wurde behandelt wie Dreck, wie ein Individuum, wie ein Versuchskanninchen. Menschen warne grausam aber sie waren auch unglaublich blind und dumm. Luana konnte sich in der Aufmerksamkeit des Mannes baden, mit dem sie hier war. Er fand sie einfach schön und sie konnte dieses Spiel bis zum Exzess spielen, solange er sie nicht anfassen wollte. Dann war Schluss. Sie war zu oft mit Kerlen m Bett gelandet un d hatte fest gestellt wie zerbrechlich Menschen waren. Also nein..danke.

Seine Frage nach dem Geheimnis ließ sie kurz müde schnauben. Sie schüttelte den Kopf und den Kopf schütteln „ich hab einfach gelernt, mich im Griff zu haben, weil niemand kommt, um mich zu retten, wenn der Durst zu groß wird. Man muss lernen mit seinen Süchten zu leben und sie zu kontrollieren..“ In Gedanken war sie kurz wo ganz anders, bei kahlen Räumen, Stimmen hinter Glas und dem Wissen, dass Kontrolle oft das Einzige war, was einem blieb, wenn man alleine war oder sich alleine fühlte und ausbrechen wollte. Wie oft hatte man sie sich ihrem Blutrausch überlassen nur um zu schauen wie sie reagierte. Nur um zu schauen wie sie sich veränderte und wie lange sie ohne Blut aushielt. Aber darüber würde sie nicht sprechen. Diese Erfahrung gehörte zu der dunklen Seite ihres Daseins und blieb besser verschlossen.

Sie kippte schließlich den Rest des Drinks hinunter, musterte ihn dabei offen : „Und nur weil ich mich benehme, heißt das nicht, dass ich harmlos bin“  Ob das an kam? Bestimmt nicht. „Also Mr Mysterious...was macht dich denn so gefährlich hm?“ Sie hob beide Augenbrauen und schmunzelte ihn leicht an. „du wirkst eher wie eine Drama Queen als ein gefährlicher Typ“ Sie wollte per se nicht unhöflich sein, aber er wirkte nun mal wirklich so.  „Kein großes Ding für mich, es macht dich irgendwie sexy, aber ich steige nicht ganz durch bei dir“


RE: Excuse me, who were you again? - Mammon - 06.02.2026

Typen wie er? Oh, sie hatte noch nie zuvor so jemanden wie Mammon getroffen. Er war einzigartig. Der einzige wahre Sohn des Teufels. Er musste nicht ständig reden, um sich selbst zu bestätigen. Er tat es, weil es anscheinend hier auf der Erde nicht anders ging. In der Hölle war seine Position klar definiert gewesen. Er stand über all den anderen Wesen, ausgenommen seine Schwester und sein Dad. Da musste Mammon sich nicht ständig wiederholen, dass er mächtig war. Es war einfach klar. Hier auf der Erde lief es jedoch anders ab. Hier wollte man es andauernd hören und manchmal auch Beweise dafür haben, dass man mächtig war. Anfangs ja ganz belustigend, aber langsam wurde es ermüdend. Aber gut, das war eine andere Sache und diese Vampirin hatte es selbst nicht geäußert, weshalb Mammon auch nichts davon wusste. Moment… gerade eben hatte er es noch nicht gewusst, was sie dachte, aber jetzt sagte sie es doch noch. Mammon konnte nicht anders als müde zu lächeln. “Ich muss es nicht beweisen…” Meinte Mammon und sah sie weiter direkt an. “Du spürst es. Du spürst, dass ich mächtig bin.” Woher er das wusste? Weil es eben so war. Sie konnte zwar nicht seine Aura lesen, aber schon allein seine Präsenz machte das deutlich. “Aber falls du es nicht zuordnen kannst, was du da spürst, hab ich es dir großzügigerweise gesagt.” War das wirklich großzügig gewesen? Aus der Sicht des Teufelssohn eindeutig, aber seine Sicht war sowieso… anders. Ihre Worte sagten ja nicht explizit, dass sie ihn damit gemeint hatte, aber Mammon hatte das so aufgefasst. Schließlich drehte sich doch so vieles um den selbstverliebten Teufelssohn. Also… wenn man ihn fragte.

Das war ihr Geheimnis? Mammon konnte dies nicht ganz glauben. Wenn doch, dann war es das bescheuertste Geheimnis, welches er je gehört hatte und er konnte nicht anders als erneut aufzulachen. “Wieso sollte man sich im Griff haben wollen als Dämon?” Nein, etwas, was er absolut nicht verstand. Tja und ja, auch Vampire waren im Grunde nur Dämonen. Aus seiner Sicht jedoch eher schwache Dämonen, die eine tote Hülle von schwachen Menschen brauchten, um auf dieser Erde zu wandeln. Das war wirklich armselig. “Du bist hier in meinem Club, wo jeder seinen Begierden und Sehnsüchten nachkommen soll. Du hast hier so viele Möglichkeiten dich deiner wahren Natur hinzugeben. Wieso sich da zurückhalten?” Er hatte ihr ja schließlich nicht verboten zu töten, sie sollte es eben nur nicht hier im VIP-Bereich machen Es gab dafür extra Räume, die für gewisse Dinge, vorhanden waren. Sollte sie doch diese nutzen.
„Und nur weil ich mich benehme, heißt das nicht, dass ich harmlos bin.“ Ein kleines Grinsen war auf seinen Lippen zu sehen. Irgendwie hatte Mammon für solche Ansagen etwas übrig. Einerseits war es natürlich töricht, dies zu sagen gegenüber einem mächtigeren Wesen oder war es lebensmüde? Andererseits… Mut wurde durchaus belohnt. Vielleicht hatte er es unbewusst geahnt und hatte sie deswegen aufgesucht gehabt? “Ich würde nur zu gern die Seite sehen inder du dich nicht benimmst.” Gab er offen zu und bei diesen Worten konnte man durchaus an seiner Stimme heraushören, dass er sich durchaus wirklich darauf freuen würde ihre gefährliche Seite kennenzulernen. Nun, der Teufelssohn hatte schließlich nichts zu befürchten. Sie konnte ihn nicht töten oder gar schwer verletzen.

Drama Queen? Hatte sie ihn gerade wirklich als Drama Queen betitelt? Sie hatte Glück, dass er gestern guten Sex gehabt hatte und das nicht nur einmal mit dieser einen Person, die irgendetwas in ihm auslöste und dann war obendrein auch noch diese bescheuerte Kontrolle von der Brillenschlangenfrau gut verlaufen. Ja, er hatte gute Laune und deswegen überhörte er einfach gekonnt mal dieses Wort. Mammon verringerte den Abstand zwischen ihnen und seine Hand, die keinen Drink in der Hand hatte, ergriff ihr eines Handgelenk. Noch nichts ungewöhnliches. Mammon war durchaus bekannt dafür, dass er auch mal in den Körperkontakt ging. Sein Gesicht war nah an ihrem und sollte sie versuchen sich aus seinem Griff zu wehren, würde er nur fester zugreifen. Seine Stimme war relativ leise, aber dafür gefährlich im Klang und sie würde merken, wie von seiner Berührung plötzlich ein Schmerz breit machte. Noch nicht sonderlich schmerzhaft, aber durchaus unangenehm. “Wenn ich wollt, könnte ich dich nur mit dieser Berührung soweit Schmerzen zufügen, dass du darum flehen würdest, dass ich dich vernichte.” Würde man zu den beiden schauen, würde man denken, dass sie sich einfach intimer unterhielten. Keiner würde ahnen, was da gerade wirklich passierte. Kurz erhöhte er die Intensität des Schmerzes, ehe er sie mit einem teuflischen Grinsen losließ und sich dann an der Brüstung anlehnte. Sein Blick ruhte jedoch noch weiter auf ihr. “Und ich könnte deine dunkelsten und wahren Absichten, Wünsche, Bedürfnisse und Gedanken aus dir herauskitzeln, ohne dass du dich wehren könntest.” Meinte er dann ganz lässig, als wäre gerade nichts gewesen. “Außerdem bin ich auch stärker als du und kann Auren lesen.” Aber das machte er mit einem Abwinken, als wäre das nun wirklich nichts Großartiges. “Und natürlich findest du mich sexy. Ich bin gutaussehend, strahle etwas mysteriöses aus und bin mächtig. Außerdem gehört mir dieser Club.” Ja, da hörte man, wie selbstverliebt er war. Doch konnte man es ihm verdenken? Nicht wirklich. Er war es schließlich, der entschied, wer es würdig war, sich mit ihm zu unterhalten und er war es, der andere ablehnte, nicht andersherum. “Und? Ist das in deinen Augen gefährlich genug oder brauchst du noch eine Kostprobe?” Konnte ja schließlich sein, dass sie auf Schmerzen stand. Er konnte zwar ihre Aura lesen, aber nicht ihre Gedanken oder ihre Vergangenheit. In der Beziehung war sie für ihn ein geschlossenes Buch. Interessierte es ihn? Nope, noch gab es dafür keine Notwendigkeit.


RE: Excuse me, who were you again? - Luana Bianchi - 15.02.2026

Luana hatte den Schmerz deutlich gespürt, und ja, er war unangenehm gewesen aber für sie nicht neu und schon gar nicht schockierend.  Sie hatte schon ganz andere Dinge überstanden und wusste genau, wie man so etwas innerlich abkoppelte. Als er sie wieder losließ, blieb sie einfach stehen, rieb sich das Handgelenk. Mit einem Blick der vernichten konnte, sah sie zu ihm auf.  „Du redest echt gern darüber, was du alles könntest, oder?“, meckerte sie schließlich „und ja, ich spüre, dass du mächtig bist, das hab ich nie abgestritten, aber Macht allein beeindruckt mich nicht besonders." Oh nein, Macht alleine hatte sie noch nie beeindruckt. „Wo wärest du heute ohne deine Kräfte huh? Erzähl mal.“

“Ich würde nur zu gern die Seite sehen inder du dich nicht benimmst.”   Ernsthaft? Luana starrte ihn einen Moment lang schweigend an. Sie lehnte sich locker gegen die Brüstung neben ihm und nahm noch einen Schluck von ihrem Drink, als wäre gerade nichts passiert. Die Blöße gab sie sich nicht, weil sie ihm nicht den Gefallen tun wollte, mehr Reaktion zu zeigen als nötig. „Du fragst, warum ich mich im Griff haben will“, fuhr sie fort, „weil ich gelernt habe, dass ich mit Kontrolle weitaus mehr erreiche. Mein Sire lehrte mich, wie ich stärker durch Abstinenz werde. Und Feinde lehrten mich, über meine eigene Grenze zu gehen“ Sie dachte kurz an sterile Räume, an Stimmen hinter Glas, und daran, wie wichtig es gewesen war, selbst im schlimmsten Moment noch entscheiden zu können, wie viel sie preisgab.  Aber sie sprach das nicht aus, weil es ihn nichts anging. „Dein Club, deine Regeln, schon klar, aber nur weil ich hier alles haben könnte, heißt das nicht, dass ich es brauche.“ Sie schenkte ihm ein süßes Lächeln. Er war aber auch ein anstrengender Kauz.

Als er dann meinte, sie fände ihn sexy, konnte sie sich ein leichtes, ehrliches Lachen nicht verkneifen, weil es einfach zu gut zu ihm passte. „Du denkst das war ein Kompliment oder?“, grinste sie etwas verschmitzt. „...aber Attraktivität ist für mich ein bisschen mehr als Ausstrahlung und Besitz, und nur weil du stärker bist, heißt das nicht, dass ich automatisch beeindruckt bin. Du b ist irgendwie sexy, ja aber auf eine ganz....komische Art. Hast du eine Freundin?“ Wahrscheinlich hatte er nicht nur eine Freundin. Die ganzen billigen Weiber in diesem Club lechzten ja nach ihm.  Luana ließ kurz ihren Blick durch die Gesichter streifen und schmunzelte. „Was hast du immer mit deiner Kostprobe, sag mir lieber was du mit der kleinen Maus da hinten angestellt hast“ Luana nickte in Richtung eines kleinen fangirls, welches Mammon ganz offensichtlich anhimmelte und wohl möglich kurz davor war sich die Klamotten vom Leib zu reißen. „Also was ist das...Magie? Wieso stehen die hier alle auf dich..und sag nicht, dass liegt an deiner unwiderstehlichen Aura...denn so unwiderstehlich ist sie nun echt nicht“


RE: Excuse me, who were you again? - Mammon - 15.02.2026

Es war eigenartig. Er wusste, dass seine Kräfte funktioniert hatten, denn sie rieb sich das Handgelenk und ihr Blick… oh dieser hätte sicher so einige beeindruckt, denn dieser Blick hätte gefühlt töten können, aber Mammon hingegen ließ dies unbeeindruckt. So wie sie die Schmerzen als unbeeindruckend fand, so konnten solche Blicke nichts in ihm auslösen außer… ein müdes Lächeln. Als sie dann meinte, dass er echt gern darüber redete, was er alles könnte, hob er nur eine Augenbraue. “Leidest du an eine Art Demenz… du warst es doch, die wissen wollte, was mich so gefährlich macht.” Ja, jetzt war er schon ein wenig stinkig. Mammon war jemand, der selbstverliebt war und natürlich gab er auch gern mal mit seinen Fähigkeiten an, aber in diesem Fall war es die Vampirin gewesen, die danach gefragt hatte. Also, was sollte der Mist gerade? Tja und als sie dann noch fragte, wo er denn bitteschön sein würde, wenn er keine Fähigkeiten hätte, konnte Mammon nicht anders als kurz aufzulachen. “Genau hier, wo ich jetzt bin.” Sein Tonfall war dabei durchaus teuflisch. Sie konnte ja nicht wissen, dass er eine zeitlang wirklich keine Fähigkeiten mehr besaß. Er wusste also genau, wie sie das anfühlte und wenn er ehrlich war, war das ein richtiges Scheißgefühl gewesen. Doch sich hier jetzt die Blöße geben und ihr dieses kleine Geheimnis sagen? Oh nein! Kaum jemand wusste, dass es eine Zeit gab, wo er seine Fähigkeiten verloren hatte. Wieso also jetzt einer Fremden erzählen?

Was er aber noch weniger verstand war, dass sie sich unter Kontrolle halten wollte. Oh nein, das verstand der Teufelssohn so gar nicht! Wieso nicht das tun, was man wollte? Wieso sich nicht seiner Begierden hingeben? Er tat es und bisher war er damit gut gefahren. Also nein, ihre Erklärung konnte er absolut nicht nachvollziehen. Das sah man auch deutlich in seinem Gesicht. “Was für ein idiotischer Rat ist das denn bitteschön und seit wann kommt sowas von einem Blutsauger?” Sowas hatte der Teufelssohn ja noch nie gehört. Was war nur mit diesen Vampiren hier oben los? “Wer weiß, vielleicht weißt du gar nicht, dass du es doch brauchst.” Meinte er ein wenig provokant. Ja, er verstand wirklich nicht, wie man nicht seiner Begierde nachgeben konnte.

Natürlich war das ein Kompliment von ihr gewesen. Was denn auch sonst? Wie konnte man das aus Mammons Sicht nicht als Kompliment auffassen? Deshalb runzelte er dann etwas seine Stirn, als sie erklärte, das für sie Attraktivität mehr ausmachte als Macht und gutes Aussehen. So langsam wurde dieses Gespräch immer verrückter und dann fragte sie auch schon, ob er eine Freundin hatte. Jetzt wurde es ja ganz wild und als sie diese Frage gestellt hatte, hoben sich sofort beide Augenbrauen. “Eine Freundin?” Jetzt musste Mammon lachen. Nein, eigentlich nicht, denn da war durchaus jemand, wo manche behaupten könnten, dass es seine Freundin war. Doch bisher wusste niemand, was letztens passiert war und erst recht nicht, was mit IHM dabei passiert war. Tja und Mammon war sehr daran interessiert, dass das auch so blieb. “Ich brauch keine Freundin. Ich stehe über diesen Dingen und erst Recht über solchen Gefühlen.” Meinte er überheblich. So, wie man es bei diesem Thema von ihm gewohnt war.

Was er bitte was angestellt hatte und vor allem mit wem? Irritiert wanderte sein Blick zu der besagten ‘Maus’. Sie war ganz nett anzusehen, aber wie sagte man so schön? Nett war dabei nicht unbedingt ein positives Wort. Kannte er sie? Nein, nicht wirklich und im Bett war er mit dieser auch ganz sicher nicht gewesen. Daran hätte er sich erinnert. Es war aber möglich, dass sie durchaus öfter im Club war. “Mit der? Gar nichts.” Gestand er und dies entsprach auch der Wahrheit. Vielleicht war aber auch das der springende Punkt bei dieser ‘Maus’ gewesen. Sie schmachtete ihn an, WEIL er sich noch nicht für sie interessiert hatte. Währenddessen wollte die Brünette auch schon wissen, was sein Geheimnis war, dass viele auf ihn standen. Im Übrigen waren es nicht nur Frauen, sondern durchaus auch Männer. Mammon war da im Grunde auf kein Geschlecht festgelegt. Ok… momentan schon, aber wie gesagt, das war noch sein Geheimnis. Aber gut, vielleicht sollte er noch mehr von sich preisgeben. “Weil sie die Gefahr erregend finden?” Mutmaßte er und plötzlich machte sich in seinem Blick etwas wirklich Düsteres breit. Es war nicht nur düster, sondern teuflisch. Im Grunde war er ja genau das. “Ich bin der Prinz der Hölle.” Er sprach es nicht laut aus, aber dennoch konnte man das Gewicht dieser Aussage heraushören. Ob sie von allein darauf kam, dass er somit der Sohn des Teufels war?


RE: Excuse me, who were you again? - Luana Bianchi - 11.03.2026

Luana hörte sich seine Antwort an und ehrlich gesagt wunderte sie sich kein bisschen darüber, wie er reagierte, weil Typen wie er eben so funktionierten und sie das Spiel schon oft genug gesehen hatte. Als er meinte, sie hätte doch selbst gefragt, was ihn gefährlich machte, zuckte sie nur leicht mit den Schultern und nahm noch einen Schluck von ihrem Drink. „Ja, hab ich gefragt“, meinte sie dann ruhig, „aber nur weil man fragt, heißt das nicht automatisch, dass man beeindruckt sein muss von der Antwort.“ In ihrem Kopf war das alles ziemlich simpel, denn sie hatte über die Jahre gelernt, dass viele Wesen Macht hatten, aber nur wenige wirklich interessant waren. Allerdings war ihr auch nicht bewusst, wem genau sie da gegenüber stand. Als er dann meinte, er wäre genau hier, auch ohne Fähigkeiten, ließ sie das einfach so stehen, weil sie keine Lust hatte, daraus eine Grundsatzdiskussion zu machen. „Wenn du das sagst“, antwortete sie nur locker, „ich kenn genug Leute, die ohne ihre Kräfte ziemlich schnell merken, wie wenig übrig bleibt. Ohne Kräfte würden dich hier viele Leute gar nicht für voll nehmen". Kraft und Macht bedeutete oft Respekt und meist auch Respekt, den man sich nicht schwer verdienen musste. "Du bist hier leider nur so eine große Nummer, weil hier alle wissen, was du kannst"

Seine Reaktion auf das Thema Kontrolle brachte sie allerdings dazu, kurz zu schnauben, weil er offenbar wirklich nicht verstand, was sie meinte. „Du findest das idiotisch, ich find es überlebenswichtig“, sagte sie dann ruhig. Sie wurde etwas ernster „Du bist vielleicht dein ganzes Leben lang oben gewesen und musstest nie lernen, dich zusammenzureißen, aber ich hab genug Zeit damit verbracht, in Räumen zu sitzen, wo andere entschieden haben, wann ich schreie, wann ich schweige und wann ich überhaupt existieren darf.“ Sie ging nicht weiter ins Detail, weil das hier weder der Ort noch der Gesprächspartner dafür war, aber für sie war das Ganze ziemlich klar. „Wenn du einmal gelernt hast, dass Kontrolle das Einzige ist, was dir niemand nehmen kann, dann gibst du sie nicht freiwillig wieder ab, egal wie viele Möglichkeiten es gibt.“ Etwas Melancholie schwang in ihrer Stimme mit, aber sie wollte sich davon nicht runter ziehen lassen. Das der Gedanke an Spike sie oftmals einfach mental mehr als nur gerettet hatte, würde sie ohnehin niemanden erzählen. Mammon würde es nicht verstehen.

Als er dann über Freundinnen und Gefühle sprach und sich dabei so sicher war, dass er über solchen Dingen stand, musste sie kurz lachen, nicht laut, eher so, als würde sie sich selbst bestätigen. „Das sagen viele“, meinte sie dann und sah ihn ruhig an, „und manchmal stimmt es sogar, aber meistens kommt irgendwann der Punkt, wo jemand auftaucht und plötzlich sieht die Sache ganz anders aus.“ Sie ließ den Blick kurz durch den Club wandern und dachte dabei daran, wie viele Leute hier gerade glaubten, sie hätten alles unter Kontrolle. „Und was dein großes Geheimnis angeht“, fügte sie schließlich hinzu, „Prinz der Hölle, Sohn vom Teufel, mächtig und gefährlich und was weiß ich noch alles… ehrlich gesagt erklärt das nur, warum alle dich anschauen, aber nicht unbedingt, warum sie einfach bleiben wollen.“ Ihr Blick wurde weicher. "Wäre es nicht loyaler, wenn die Leute einfach bleiben würden, weil du ebenso loyal ist? Ach was solls.." sie wunk ab und seufzte leise "..du bist ein komischer Kauz aber ich glaube unter der höllischen Oberfläche kannst du ein ganz netter Typ sein"

Sie lehnte sich gegen das Geländer und beobachtete ihn einen Moment. "Wie ist es da so...in der Hölle? Ist es da wirklich heiss..überall Feuer und schreiende Wesen?" Sie mochte es sich gar nicht wirklich vorstellen, wenn sie ehrlich war.


RE: Excuse me, who were you again? - Mammon - 11.03.2026

Diese Vampirin war so anders als alle, denen er jemals begegnet war. Sollte Mammon das beeindruckend finden oder doch eher verstörend? Vielleicht eine Mischung aus beidem? Andererseits… er hatte schon so viel gesehen, konnte man da wirklich von verstörend reden? War es nicht eher so, dass vielleicht sie einen Schaden hatte oder besser gesagt ihr Dämon, der diese menschliche Hülle übernommen hatte? Sie verhielt sich nämlich definitiv nicht normal. Eigentlich somit jemand, den Mammon durchaus interessant fand, zumindest, wenn er in der Hölle gewesen wäre. Er hätte sie vermutlich auf seine Seite gezogen. Doch die Zeiten hatten sich geändert. Er hatte sich ungewollt verändert, auch wenn Mammon noch nicht bereit war, das so gänzlich einzusehen. „aber nur weil man fragt, heißt das nicht automatisch, dass man beeindruckt sein muss von der Antwort.“ Hatte Mammon das behauptet? Naja, natürlich schon gedacht, dass sie beeindruckt war, aber er hatte es nicht verlangt. Mammon hatte sich die eine oder andere Gewohnheit hier auf der Erde abgewöhnt. Leute mussten nicht mehr sich vor ihm beugen und auf die Knie gehen. Sie mussten ihn nicht unbedingt als ihren Herrscher anerkennen, zumindest noch nicht, aber sollten sie hier Respekt vor ihm haben, vielleicht sogar ein wenig Angst? Oh ja, das hatte der Teufelssohn doch noch sehr gern. Diese Vampirin hier hatte aber beides nicht, weder irgendwie… Respekt noch war sie beeindruckt von dem, was sie zu spüren bekam. War er dann doch eher beeindruckend von ihr? Sollte er sie zurechtweisen? Nein, noch nicht und deshalb entschied er sich dazu hierbei fürs Erste seine Worte für sich zu behalten. Doch was sie dann behauptete, dass die Leute ihn hier nicht für voll nehmen würden, wenn er keine Kräfte hätte, nein, da konnte er nicht den Mund halten. “Du solltest besser deinen Mund halten, wenn du keine Ahnung von mir hast.” Denn sie wusste ja nicht, wer hier vor ihr stand. “Du hast einfach nur Glück, dass ich gute Laune habe, sonst würden wir uns ganz schnell woanders sehen.” Was er damit meinte? Nun, im Keller waren Folterräume. Zwar war er etwas aus der Übung, aber das war im Grunde wie Fahrradfahren. Auch mit der nächsten Behauptung lag sie falsch. Doch diesmal konnte Mammon da nur müde lächeln. “Tja, da muss ich dich enttäuschen. Nur die wenigsten wissen, was ich kann oder bin.” Konnte sie ihm jetzt glauben oder nicht. Es war ihm diesmal egal. Mammon wandte den Blick von ihr ab und sah in die tanzende Masse. “Diese Leute denken nur, dass ich einfach der gutaussehende, Piano spielende und singende, reiche Nachtclubbesitzer bin.” Gerade die Menschen hatten doch keine Ahnung, dass sie hier im Nachtclub des Teufelssohn waren. Selbst Dämonen und andere Wesen spürten zwar, dass er mächtig war, mächtiger als sie, aber was er genau war… nein, das wussten nur die wenigstens.

Oh, hatte er das erste Mal eine Reaktion bekommen, die ihr missfiel? Bisher schien es ja so, als würde das irgendwie alles abprallen, aber bei dem Thema Kontrolle hatte Mammon wohl einen wunden Punkt getroffen. Ja, das brachte ihn schon ein wenig dazu, zu schmunzeln. Erst Recht, als sie nun weiter erzählte. “Och… das tut mir ja fast schon leid.” Fing er an und hob dann die Hand. “Nein, warte… nein, eigentlich tut es mir nicht leid.” Korrigierte er sich selbst. “Du und all die anderen Vampire seid doch lediglich niedere Wesen, weder richtiger Dämon, noch ein Mensch. Ihr schwebt irgendwo dazwischen und befindet euch eher am unteren Ende der Nahrungskette. Natürlich entscheiden andere über euch.” Für ihn war das selbstverständlich. Er ist so aufgewachsen. Es gab eben Wesen, die dafür geschaffen waren, über Andere zu herrschen und es gab Wesen, die eben dazu geschaffen war zu folgen. Als sie dann noch anfing davon zu sprechen, dass Kontrolle das Einzige war, was man einem nicht nehmen konnte, musste Mammon nun doch kurz auflachen. “Glaubst du das wirklich?” Fragte Mammon. Sie glaubte das doch nicht wirklich, oder?
Was ihn jetzt jedoch etwas kalt erwischte, dass sie leider Recht hatte. Mammon hatte wirklich eine Ewigkeit geglaubt, dass er über solchen Gefühlen stand. Das wurde ihm so eingetrichtert und dann kam irgendwann diese eine Person und… und es war anders… es war noch immer ein Zustand, den er nicht verstand und ihn ein wenig überforderte. Doch von dieser innerlichen Überforderung bekam die Vampirin nichts mit. Sie würde nur sehen, wie er mit seinem typischen Grinsen da stand und ihr zuhörte. Zum Glück sprach sie ja dann auch schon weiter und sprach von einem Geheimnis. War es denn so ein Geheimnis? Nunja, er posaunte es zumindest nicht mehr so heraus, wie zuvor, aber Mammon versteckte es auch nicht, dass er der Sohn des Teufels war. Wie auch immer. Die Vampirin hatte schnell verstanden, dass Mammon der Teufelssohn war. Reichte das nicht als Erklärung, warum diese Leute hier immer wieder herkamen? Warum sie blieben? Anscheinend nicht für sie. “Weil schon mein bloßes Erscheinen einfach so anziehend ist.” Meinte er kurz und sah wieder zu ihr. “Du als Vampir müsstest doch wohl wissen, dass gerade Menschen sich dem Gefährlichen hingezogen fühlen und es wie eine Art Rausch ist, was man immer wieder spüren will.” Das wusste sie doch, oder? Und dann sprach sie auch schon ihre nächsten Worte. Was sagte sie da? Er und loyaler sein? Was sollte der Blödsinn denn? Er war der Prinz der Hölle! Er musste nicht loyal sein, nur diejenigen, die ihm folgten, mussten ihm gegenüber loyal sein. Wer das nicht war, wurde eben aussortiert. Doch das merkwürdigste kam erst zum Schluss. "..du bist ein komischer Kauz aber ich glaube unter der höllischen Oberfläche kannst du ein ganz netter Typ sein" Irritiert sah Mammon Luana an. “Ich bin weder ein komischer Kauz noch ein ganz netter Typ.” Musste er gleich mal hier klarstellen. “Wenn hier einer komisch ist, dann ja wohl du.” Wie gesagt, sie benahm sich nicht wie ein Blutsauger und das hatte er ihr ja auch schon gesagt.

Wie die Hölle so war? Wollte sie das denn wirklich wissen? Ihren Worten zufolge schon, aber ihre Stimme... War sie sich da wirklich sicher, dass sie das wissen wollte? Mammon grinste. “Bist du dir wirklich sicher, dass du das wissen willst?” Fragte er kurz nach, obwohl das eher rhetorischer Natur war. Einen Moment hielt er noch inne, ehe Mammon schließlich weiter sprach. “Oh, es ist ein wundervoller Ort. Überall sind schreie, wimmern, flehen zu hören… es ist fast schon wie ein wunderbares Konzert. Überall spürt und sieht man die Angst der Sünder. Sie alle wollen, dass es endet, obwohl sie wissen, dass es für sie nie enden wird…” Ja, Mammon verfiel gerade schon in einen Monolog und man merkte ihm an, dass er sich dort heimisch fühlte. Wie auch nicht? Es war seine Heimat, sein Zuhause gewesen. “Alles ist erlaubt und man kann sich seiner Begierde hingeben und diese gefallenen Seelen nach Lust und Laune quälen.” Schwärmte der Teufelssohn und hatte bei seinen Worten einfach wieder in die tanzende Menge geschaut ohne dabei jemand bestimmtes zu beobachten. Wieder folgte kurz eine Stille, ehe er sich wieder zu der Vampirin drehte. “Oh… oder meintest du, wie es für diejenigen ist, die dort unten gelandet und gefangen sind?” Ja, man hörte heraus, dass es ihm irgendwie vergnügte, dies zu fragen, denn das war doch sicher eigentlich ihre Frage gewesen, oder? Wie erging es einem, wenn man in der Hölle landete und sie würde ganz sicher dort landen.